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ERLEBEN SIE DAS ANGEBOT VON JAZZCLUB ÖHRINGEN E.V.

Postanschrift: Jazzclub Öhringen e.V.

Vorsitzender Ewald Schumacher,

Goethestr. 47, D-74613 Öhringen 

Vereinsregister VR 272 Amtsgericht Öhringen (unmittelbar gemeinnütziger Zweck nach §51ff der Abgabenordnung). 

Kontakt & Reservierung: Tel. 07941-960045 
oder per Mail: info@jazzclub-oehringen.de

Neustart beim Jazzclub mit einem tollen Konzert!


Nach gut zweijähriger Corona-Zwangspause wagte der Jazzclub Öhringen am Freitag den 13. Mai einen Neustart: mit DOC'S Big Band und Sängerin Sabine Petrich im neuen JazzClub-Domizil in der Leimengrube 2 (Untergeschoss) bei der Autobahnausfahrt Öhringen - siehe auch: /www.studiooehringen.de 
Das Spektrum des Orchesters, das vor 35 Jahren im Großraum Stuttgart gegründet wurde, reicht vom klassischen Bigband Sound über Funk und Latin bis zu anspruchsvoller Unterhaltungsmusik. Allein zwischen 1995 und 2008 hatte die Band Auftritte unter anderem in Wien, Kapstadt und Los Angeles. 
Trotz gelockerter Veranstaltungsregeln bat der Club wegen einer sicheren Sitzverteilung um rechtzeitige Reservierung unter Tel. 07941-960045 oder per Mail: info@jazzclub-oehringen.de

 
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ÜBER UNS

Der Vorstand (v.l.n.r.): Ewald Schumacher (Vors.), Michael Dignal (Schriftf.), Werner Klimm (Schatzm.), Rick von Bracken (stellv. Vors.) 

Postanschrift: Jazzclub Öhringen e.V. Vorsitzender Ewald Schumacher, Goethestr. 47, D-74613 Öhringen 

Vereinsregister  VR 272 Amtsgericht Öhringen (unmittelbar gemeinnütziger Zweck nach §51ff der Abgabenordnung). 

Info, Kontakt, VORVERKAUF & Reservierung:  Tel. 07941-960045 oder per Mail: info@jazzclub-oehringen.de

Es swingt in Öhringen!


Der Jazzclub Öhringen e.V. ist aus der Hohenloher Musikszene nicht mehr wegzudenken. Es muss ja nicht immer ein Jazzclub in der Großstadt sein. Denn es gibt ihn praktisch gleich um die Ecke, nämlich in Öhringen - und das bereits seit Ende des letzten Jahrtausends (1998)! Hier hatten bekannte - zum Beispiel Paul Kuhn, Jochen Brauer, Frieder Berlin - und weniger bekannte Musiker ihre Auftritte,

spielten nationale und internationale Bands und gingen auch schon zwei richtige Jazz-Festivals über die Bühne. An stilistischer Vielfalt herrscht kein Mangel: Wer Oldtime Jazz oder klassischen Swing bevorzugt, kommt ebenso auf seine Kosten wie der Liebhaber von Blues, Latin oder elektrischem Jazz. Und auch die instrumentale Auswahl, vom Solo-Pianisten bis zur Bigband, ist groß. 


Jazz ist mehr als Musik - es ist eine Haltung, ein Lebensgefühl und eine Einladung, sich durch aktive oder passive Teilnahme verwandeln zu lassen: die Wurzeln des Jazz liegen ja in den Gospel-Liedern der farbigen, unterdrückten Bevölkerung, die auf diese Weise ihren Schmerz und ihre Sehnsucht zum Ausdruck gebracht hat. Das alles nachzuempfinden und damit einzutauchen in die Welt dieser Gedanken, Hoffnungen und Ängste ist das unverwechselbare Angebot dieser Musik. So nimmt der Jazzclub Öhringen seinen Platz

im reichhaltigen kulturellen Angebot unserer Region ein und steht damit für qualitativ hochwertige Musik;

auch bietet er eine fördernde Mitgliedschaft und ehrenamtliche Tätigkeit im Club-Leben.

 

JAZZCLUB ÖHRINGEN E.V. KONTAKTIEREN

Goethestr. 47, (74613) Öhringen

07941-960045 oder mobil: 0172-7633737

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KONZERTE 2022

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DOC'S BIGBAND

UND SABINE PETRICH

Freitag, 13.5.2022

Eintritt 20 €

Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Das musikalische Spektrum reicht vom klassischen Big Band Sound über Funk, Jazzrock und Latin bis zu gediegener Unterhaltungsmusik. Die Sängerin Sabine Petrich ist mittlerweile schon zu einem festen Bestandteil von Doc’s Big Band geworden mit ihrer wandlungsfähigen, perfekt disponierten Stimme, ihrem Showtalent und einer gutgelaunten charmanten Moderation.

Kontakt

ALLIGATORS OF SWING

Freitag, 10.6.2022

Eintritt 20 €

Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Das Trio Alligators of Swing verbindet Leichtigkeit des Swing mit tiefem Gefühl des Blues und Kraft des Boogie Woogie. Auch liefern amüsante Anekdoten und Erläuterungen stets eine augenzwinkernde Überleitung. Stefan Scholz ist der agile Sänger-Saxofonist, klar und kraftvoll seine Stimme und sinnlich bis ekstatisch sein Saxofonspiel. Perlende Eleganz glänzt im jazzigen Klavierstil von Christian Jung und umwogt den kraftvollen, souveränen Kontrabaß von Dieter Schreiber.

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MARKO BÖTTGER SWINGTETT "GYPSY SWING"

AUS EISENACH

FEAT. THOMAS BUFFY

Freitag, 8.7.2022, Eintritt 20 €
Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Verwurzelt in der Tradition des

legendären Gitarristen Django Reinhardt

und dem Hot Club de France spielt das

Marco Böttger Swingtett traditionellen und modernen Gypsyjazz.

So gestalten die 4 Musiker ihre Arrangements

frisch und kraftvoll, ohne den Bezug

zur Musikalität des Jazz Manouche zu verlieren.


Besetzung:

Thomas Buffy (viol), Marco Böttger (git),

Christoph Gottwald (b), Jo Fingerhut (dr)

 

KONZERTE 2022

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BERLIN21

TRIO AUS BERLIN

Termin verschoben

Eintritt 20 €

Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene und ist die treibende Kraft der Band BERLIN 21. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte stehen auf seiner Agenda. Der Pianist Lionel Haas, 1971 in Bonn geboren, ist einer der gefragtesten Sidemen der Berliner Jazzszene. Martin Lillich studierte Kontrabass an der Hochschule der Künste bei Klaus Stoll. Er spielt u.a. auch

den 6 saitigen Akustik-Fretlessbaß.


Foto mit frdl. Genehmigung: © Christa Zwingenberger

Kontakt

MOJO HAND TRIO 

(EX MAGNOLIA) AUS WEINHEIM

MIT BLUES

Freitag, 11.11.2022

Eintritt 20 €

Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Mojo Hand ist seit 1986 das Bluesprojekt von Jürgen Mojo Schultz, einem der vielseitigsten und besten Gitarristen Süddeutschlands. Die Band bietet sowohl elektrisch als auch akustisch die ganze Palette des Blues von den späten Zwanzigern bis heute: vom Delta- bis zum Chicagoblues, vom Bluesrock bis zum Countryblues,
von JJ Cale, Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers, Little Feat, Fabulous Thunderbirds, Eric Claption, Ry Cooder, David Lindley u.a...

Kontakt
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EWOOD-BROTHERS 

JAZZ-TANNENBAUM WEIHNACHTSKONZERT

Freitag, 9.12.2022,

Eintritt 20 €

Einlass 19:30 h, Beginn: 20 h

Corona hatte uns vorübergehend quasi in einen „Tiefschlaf“ versetzt. Dies wollen wir ändern! Alle, die Jazz mögen,

sind herzlich eingeladen zu unserem traditionellen Weihnachtskonzert mit Dekan i.R. Joachim Stier.

 
Stier Joachim Mikro.tif

Liebe Jazzfreunde –


wir leben in ernsten Zeiten und für viele ist die Bedrohungssituation unserer Welt zu einer wirklichen persönlichen Krise geworden. Die Corona-Pandemie hat Existenzen zerstört; viele Freiberufler mussten sich beruflich neu orientieren, um über die Runden zu kommen. Musiker waren plötzlich nicht mehr gefragt – wie sollte man da überleben? Dabei geht es nicht nur um die materiellen Notlagen: Wir haben inzwischen erlebt, wie sich unsere Gesellschaft verändert hat, wie sich Menschen gegeneinander abgrenzen und ängstlich für sich bleiben, um einer drohenden Infektion zu entgehen. Unser Verhalten hat sich vollständig verändert, ja – wir haben in gewisser Weise einen neuen Menschen geschaffen: Jugendliche haben das ja unter Umständen noch gar nicht erlebt, wie das ist, auszugehen und unbefangen mit Menschen zu kommunizieren, Theater, Konzerte zu besuchen, sich zu treffen, Musik zu machen oder sich auszutauschen. Das wird alles nur sehr schwer wieder gewonnen werden. Die allgemeine Daseinssorge, die Kriegsgefahr und die großen Themen unserer Umwelt, die längst auf ihre Bearbeitung warten – all das trübt die Stimmung gewaltig, macht uns bedrückt, nimmt uns die Lebensfreude und macht Angst vor der Zukunft – was soll aus uns werden, vor allem: aus unseren Kindern? Doch auch die andere Seite soll angesprochen werden: in den großen Krisen ist der Mensch auch erfinderisch, er schaut, wo er unter den gegebenen Voraussetzungen etwas verändern kann, wo er hilfreich sein kann und kreativ. Jetzt haben wir ja oft mehr Zeit, weil vieles momentan unterbrochen ist. Wir können uns engagieren, Ehrenämter übernehmen oder um uns schauen, wo wir in der Nachbarschaft oder in der Familie gebraucht werden. Helfen macht Spaß und bringt eine ganz neue Lebensfreude, Optimismus und - wirkt ansteckend! Das gilt auch für Künstler und Künstlerinnen: Sie gehen in die Öffentlichkeit, suchen neue Wege zu Menschen, in Kindergärten und Schulen – in der Öffentlichkeit. Sie machen nicht nur auf ihre Situation aufmerksam, sondern geben auch etwas von ihrer vitalen Kreativität und Lebensfreude weiter – denn Kunst ist eine unendlich wichtige Regung unserer Seele, sie hebt uns heraus aus dem Alltag und zeigt uns, wie schön das Leben sein kann, wie vielfältig und bunt und wie viel Sehnsucht in all dem stecken kann. Man kommt zusammen, um zu musizieren oder auch anderen Musik wieder nahe zu bringen. Das macht den musizierenden Selbstfreude, löst aber auch unendlich viel Freude und Dankbarkeit bei anderen aus – und darauf kommt es an. Nun ist der Jazz in besonderer Weise Bewegung unserer Seele: Er fließt heraus aus unseren Gefühlen und Gedanken, musikalische Erinnerungen mischen sich mit musikalischer Fantasie und in der Improvisation kann der Künstler sein Inneres nach außen kehren: Trauer und Freude, Weltschmerz und Sehnsucht – alles mischt sich zu einem wunderbaren Band aus Tönen und Klängen, und wer recht zu hören versteht, der begreift, was Kunst zu sagen hat. Der Jazz wurzelt in den Erfahrungen der unterdrückten farbigen Bevölkerung, dem Sklaventum. Er ist darin auch Ausdruck spiritueller Hoffnung und bringt in besonderer Weise religiöse Gefühle zum Klingen. Das macht seinen Melodienreichtum aus, der tief aus der Seele des Menschen zu uns spricht. So wird die Musik mehr als Klang – sie ist Sprache und Botschaft. Wenn nun in schweren Zeiten Künstler zusammenkommen,

um gemeinsam die schönen alten Jazz-Titel zu musizieren, zu singen und auszudeuten – was kann uns Besseres passieren?

Zuhören, wiegen im Takt und die Musik zu unserer Seele sprechen lassen! 

Ihr/Euer Joachim Stier